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Frostschutz in Leipzig: Kleingartenlaube, Altbaukeller und Außenhahn winterfest machen

· Seibel365 Leipzig

Gedämmter Außenwasserhahn an einer Ziegelwand im Schnee – Frostschutz in Leipzig

Wo es in Leipzig zuerst friert

Die Leipziger Tieflandsbucht hält im Winter die Kaltluft fest: Bei klarem Himmel und Windstille kühlen die Nächte über Tage durch, und Rohre an schlecht geschützten Stellen frieren ein. In der Stadt sind das vor allem vier Orte:

  • Kleingartenlauben. Leipzig hat außergewöhnlich viele Kleingartenanlagen, und viele Parzellen haben einen Wasseranschluss. Wird die Leitung im Herbst nicht entleert, platzt sie unter der Laube oder am Zapfhahn – bemerkt wird das erst, wenn im Frühjahr der Verein das Wasser wieder aufdreht.
  • Unbeheizte Altbau-Treppenhäuser. In Gründerzeithäusern laufen Steigleitungen teils durch das kalte Treppenhaus oder an Außenwänden entlang; zugige Kellerfenster und offene Haustüren drücken die Temperatur dort unter null.
  • Keller, Garagen, Dachböden. Leitungen zum Gartenhahn, zur Waschmaschine in der Garage oder zum ausgebauten Dach, die ohne Dämmung durch unbeheizte Räume führen.
  • Außenhähne an Einfamilienhäusern in Böhlitz-Ehrenberg, Holzhausen oder Lützschena-Stahmeln, wenn die innere Absperrung nicht geschlossen und der Hahn nicht entleert wurde.

Vorsorge im Herbst

  1. Außenhahn: inneres Absperrventil schließen, Außenhahn öffnen und leerlaufen lassen, offen stehen lassen. Gartenschlauch abkuppeln – ein angeschlossener Schlauch hält Wasser im Hahn.
  2. Kleingarten: Leitung an der Parzelle absperren, alle Hähne öffnen, Wasserzähler nach Vereinsregel ausbauen oder dämmen, Boiler und Spülkasten in der Laube entleeren.
  3. Keller und Dachboden: freiliegende Rohre mit Dämmschalen versehen, Kellerfenster schließen, Lüftungsöffnungen bei Frost abdecken.
  4. Wohnung bei Abwesenheit: Heizung nicht ausschalten, sondern auf Frostschutzstellung oder niedrige Temperatur lassen; Thermostate an Außenwänden nicht auf null drehen. Bei langer Abwesenheit den Wohnungsabsperrhahn schließen.
  5. Haupthahn finden und gängig halten, damit im Ernstfall niemand suchen muss.

Wenn die Leitung schon eingefroren ist

Kommt aus einem Hahn nichts mehr, obwohl die Nachbarn Wasser haben, und ist es draußen frostig, steckt vermutlich ein Eispfropf in der Leitung. Schließen Sie als Erstes den Haupthahn oder die Absperrung des betroffenen Stranges: Beim Auftauen zeigt sich erst, ob das Eis das Rohr gesprengt hat, und dann soll kein Wasser nachlaufen. Den betroffenen Hahn offen lassen, damit Schmelzwasser abfließen kann. Erwärmen Sie das Rohr von außen und langsam – mit einem Föhn, warmen Tüchern, einem Heizlüfter im Raum – und beginnen Sie am Hahn, nicht in der Mitte des Pfropfs, damit entstehender Druck entweichen kann. Offenes Feuer, Lötlampe oder Gasbrenner sind tabu: Sie beschädigen Rohr und Dämmung, entzünden Holzbalken und Staub, und in Gussleitungen entstehen Spannungsrisse. Lässt sich der Pfropf nicht erreichen, weil er in der Wand oder unter dem Hof liegt, braucht es einen Fachbetrieb mit Auftaugerät.

Nach dem Auftauen genau hinsehen

Ist das Wasser wieder da, kontrollieren Sie Verbindungsstellen, Winkel und Ventile auf Tropfen und behalten Sie die Stelle einige Stunden im Auge. Nasse Flecken an der Decke der Nachbarwohnung oder ein laufender Wasserzähler bei geschlossenen Hähnen sind Hinweise auf einen Riss. Für die Reparatur, den Austausch einer gefrorenen Leitung oder die Dämmung gefährdeter Strecken vermittelt Seibel365 in Leipzig einen Installateurbetrieb aus unserem Partnernetzwerk; die Kosten dafür werden vor dem Einsatz mit dem Betrieb geklärt. Weitere Hinweise unter Klempner Notdienst Leipzig und in unserem Artikel Rohrbruch: erste Schritte.

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